Nacharbeit bei Betriebsferien keine Pflicht

Chef Schikane am Arbeitsplatz

Verlangt der Arbeitgeber, dass Minusstunden erfasst werden sollen, muss das der Arbeitnehmer nicht immer akzeptieren. Das wäre dann der Fall, wenn beispielsweise für sechs Wochen Betriebsferien angeordnet werden, der Mitarbeiter aber nur über vier Weiterlesen

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Krankengeld erfordert Krankschreibung ohne Lücken

Gehaltsabrechnung

Ein Anspruch auf Krankengeld ist nur dann gegeben, wenn der Arbeitnehmer eine Krankschreibung ohne zeitliche Lücken vorlegen kann, so die Rechtsanwaltskammer Schleswig-Holstein. Demzufolge ist der Arbeitnehmer verpflichtet, spätestens am letzten Tag der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung den Arzt erneut aufzusuchen. Nachträglich kann eine Krankschreibung allerdings nicht ausgestellt werden.

Wer lange Zeit krank ist, fällt zunächst in die Entgeltfortzahlung des Arbeitgebers für sechs Wochen – im Anschluss daran zahlt die Krankenkasse das Krankengeld. Dieses beträgt circa 70 Prozent des Bruttoentgeltes.

 

Quelle: Redaktion gehaltsabrechnung.de

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Arbeitgeber muss keinen Kündigungsgrund angeben

Kündigung Ordner Stempel

Wenn sich der Arbeitgeber von einem Angestellten trennt, muss er nicht zwingend einen Grund dafür im Kündigungsschreiben angeben, so Nathalie Oberthür (Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein). Lediglich auf Nachfrage des Mitarbeiters ist der Arbeitgeber bei einer außerordentlichen Kündigung dazu verpflichtet, seine Handlung zu begründen. Kommt es zu einer betriebsbedingten Kündigung, müssen die Gründe im Rahmen der Sozialauswahl genannt werden. Widersetzt sich der Arbeitgeber diesen Vorgaben, macht er sich schadensersatzpflichtig.

 

Quelle: DPA / Redaktion gehaltsabrechnung.de

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Urlaub auf Anordnung – Was muss ich als Arbeitgeber beachten?

Eintrag im Kalender: Urlaub

Wenn ein Arbeitgeber seinem Angestellten den Zeitpunkt des Urlaubes vorgeben will, bedarf es klarer Regelungen. Auf keinen Fall ist es ausreichend, dass der Mitarbeiter lediglich mitgeteilt bekommt, dass er für einen bestimmten Zeitraum zu Hause bleiben darf. Das erklärt der Deutsche Anwaltverein unter Berufung auf ein Urteil am Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (AZ: 7 Sa 540/13).

Im vorliegenden Fall geht es um die Klage eines Außendienstmitarbeiters. Er erhielt am 30. Juli 2012 seine Kündigung, ohne dass er bis dahin seinen Urlaub genommen hatte. Als Ausgleich für seine 28 Urlaubstage forderte er 1.400 Euro. Der Arbeitgeber lehnte das ab, da er der Meinung war, der Anspruch auf den Urlaub sei erloschen. Zu Jahresbeginn war die Firma aufgrund von Betriebsferien geschlossen. Der Mitarbeiter wurde informiert, dass er in diesem Zeitraum nicht zur Arbeit kommen muss.

Die Richter sahen das anders: Es gab keinen Nachweis darüber, dass der Arbeitgeber dem Mitarbeiter freigegeben hat. Allein die Mitteilung darüber reiche nicht aus. Eine Urlaubsanordnung ist zwar möglich, doch für den Angestellten muss das genau ersichtlich sein, um einen Urlaubsantrag stellen zu können. Nur die Tatsache, dass die Firma Betriebsferien hat, begründet keine automatische Freistellung für den Urlaub.

 

Quelle: Redaktion gehaltsabrechnung.de

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Nebenjob während Freistellung problematisch

Rising Coins

Ist ein Mitarbeiter von seinem Job freigestellt, darf er noch lange nicht jeden Nebenjob ausüben. Sollte es sich um einen Nebenjob handeln, der dem jetzigen Arbeitgeber Konkurrenz macht, darf dieser eine Kündigung mit sofortiger Wirksamkeit aussprechen. Das erklärt der Berliner Fachanwalt für Arbeitsrecht Hans-Georg Meier. Ebenso möglich ist auch eine Kürzung des Gehaltes.

Um eine Freistellung handelt es sich, wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer kündigt, aber der Zeitpunkt der Trennung noch weit entfernt ist. Dann ist es üblich, dass der Mitarbeiter unter Bezahlung freigestellt wird, weil es nicht erwünscht ist, dass dieser seine Arbeit weiterhin ausübt.

 

Quelle: Redaktion gehaltsabrechnung.de

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Impfungen für Dienstreise muss Arbeitgeber tragen

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Wenn Mitarbeiter geschäftlich ins Ausland reisen, sind sie für notwendige Impfungen grundsätzlich selbst verantwortlich. Der Arbeitgeber ist in Abhängigkeit vom Reiseziel jedoch dazu verpflichtet, ein medizinisches Beratungsgespräch und unter Umständen auch eine Untersuchung in die Wege zu leiten, so das Centrum für Reisemedizin (CRM). Das ist vor allem dann der Fall, wenn Arbeitnehmer auf der Reise außerordentlichen Witterungseinflüssen und gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind. Wer sich nicht sicher ist, ob für ihn ein Anspruch besteht, wendet sich an den Betriebsarzt oder auch die Personalabteilung.

 

Quelle: DPA / Redaktion gehaltsabrechnung.de

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Fehlerhafte Spesenabrechnung kein genereller Kündigungsgrund

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Sollten einem Mitarbeiter Fehler bei der Spesenabrechnung unterlaufen, ist das unter Umständen kein Grund für eine fristlose Kündigung. Wenn ein Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber plausibel erklären kann, wie es zu den falschen Angaben kommen konnte, Weiterlesen

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