Arbeitgeber: Senkung des Rentenbeitrags für 2015 gefordert

Bundesregierung Steuereinnahmen

Angesichts der aktuellen Rücklage von rekordverdächtigen 34 Milliarden Euro in der Rentenkasse pocht die Wirtschaft auf Senkung des Rentenbeitragssatzes im nächsten Jahr. Dieser sollte dann «so festgelegt werden, wie es das Gesetz verlangt», sagte ein Sprecher der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) am 24.07. in Berlin.

Er bestätigte damit einen Vorab-Bericht des «Handelsblatts» (Freitag). «Der Gesetzgeber sollte Arbeitgebern und Beschäftigten nicht schon wieder eine gesetzlich zustehende Entlastung beim Rentenbeitrag verweigern.» Weiterlesen

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Unternehmer: Ferienjobs für Jugendliche

Gehaltsabrechnung Jugendlicher

Ferienjobs dürfen Jugendliche erst ab 15 Jahren ausüben. Darauf macht das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium aufmerksam.

Es gelten folgende Bestimmungen:

  • Schüler dürfen an maximal20 Tagen im Jahr arbeiten
  • Pro Woche höchstens an fünf Tagen
  • Die tägliche Arbeitszeit darf acht Stunden nicht überschreiten

Nachtarbeit ist verboten

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Gesetzlicher Mindestlohn – Was Arbeitgeber beachten müssen

Lohnabrechnung

Unmittelbar vor der Sommerpause hat der Bundesrat noch wichtige Gesetze durchgewunken – der Bundesrat billigt den Mindestlohn.

Mindestlohn – Was steht darin?

  • Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde soll generell vom 1. Januar 2015 an in Deutschland gelten. Damit kommen nach Regierungsangaben rund 3,7 Millionen Menschen in den Genuss dieser Regelung.
  • Der Mindestlohn gilt nicht für Jugendliche unter 18 Jahren sowie für Langzeitarbeitslose in den ersten sechs Monaten einer Beschäftigung. Es wird aber keine Branche ausgenommen.

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Zu dünn, zu klein, zu dick – Warum Bewerber abgelehnt werden dürfen

Gesetze

Aussieben nach dem Aussehen: Wer dem Personaler optisch nicht gefällt, hat als Bewerber schlechte Karten. Die Wahlfreiheit der Arbeitgeber hat aber rechtliche Grenzen.

Nicht immer spielt für Arbeitgeber auf Personalsuche nur die fachliche Qualifikation eine Rolle. Bewerber können aus vielen Gründen scheitern. Doch welche Ablehnungsgründe sind juristisch erlaubt? Dürfen Personaler Bewerber ablehnen, nur weil sie ihnen zu dick, zu klein, zu unattraktiv sind? Oder weiblich und ostdeutsch?

Dürfen Bewerber abgelehnt werden, weil sie eine schiefe Nase, ein Piercing oder ein Tattoo haben?

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Bundessozialgericht kann keine Entscheidung über Nachtzuschläge fällen

Gericht

Werden Nachtzuschläge im Anschluss an die geleistete Arbeit einzeln bezahlt, sind sie grundsätzlich von Sozialversicherungsbeiträgen befreit. Wie sieht es aber aus, wenn für Nachtarbeit eine Art Pauschale gezahlt wird? Der Prozess am Bundessozialgericht zu dieser Frage endete ohne Entscheidung.

In der Regel beitragsfrei

Das Bundessozialgericht (BSG) traf am Mittwoch (08.05.2014) keine Entscheidung in der Frage, ob Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit bei einem bestimmten Abrechnungssystem sozialversicherungspflichtig sind. Nachtzuschläge sind normalerweise beitragsfrei. In Kassel ging es nun darum, ob die Zuschläge bei Weiterlesen

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Negative Facebook-Posts über den Chef können Azubis den Job kosten

Gehaltsabrechnung Jugendlicher

Azubis sollten keine negativen Bemerkungen in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Google+ über ihren Arbeitgeber posten. Denn unter Umständen können sie dafür eine Abmahnung bekommen, warnt Nico Schönefeldt vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK).

Azubi fristlos gekündigt

Im schlimmsten Fall verlieren sie sogar ihren Ausbildungsplatz. So wurde ein Azubi fristlos vor die Tür gesetzt, der seinen Chef auf Facebook als Menschenschinder und Ausbeuter bezeichnet hatte (Az.: 3 Sa 644/12). Der Auszubildende klagte gegen die Kündigung – letztendlich ohne Erfolg.

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Rente mit 69? Was die Bundestags-Enquetekommission fordert.

Portrait of a senior executive

Die Bundestags-Enquetekommission «Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität» will nach einem «Spiegel»-Bericht für die Rente ab 69 plädieren. Bis 2060 solle das gesetzliche Rentenalter auf 69 Jahre erhöht werden, heißt es laut dem Bericht im Entwurf des Abschlussberichts der zuständigen Projektgruppe. Das Finanzierungsproblem der Sozialversicherungen sei noch ungelöst.
«Ohne weitreichende Maßnahmen wie die weitere Heraufsetzung des Renteneintrittsalters, das analog auch für Beamte gelten müsste, ist die Tragfähigkeitslücke kaum zu schließen.»

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Was Sie 2013 erwartet – Teil 4

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In unserer 4 teiligen Serie möchten wir Ihnen die zahlreiche gesetzliche Änderungen vorstellen, die 2013 auf Sie zukommen.

WEHRSOLD *

Der Grundwehrsold beim freiwilligen Wehrdienst und das Taschengeld für den Bundesfreiwilligendienst bleiben steuerfrei.
Steuerpflichtig werden bei Dienstverhältnissen ab 1. Januar 2013 unter anderem der Wehrdienstzuschlag, besondere Zuwendungen sowie unentgeltliche Unterkunft und Verpflegung. Erstmals steuerfrei gestellt sind Geldbezüge bei anderen Diensten, für die es auch Kindergeld gibt (z.B. freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr).
Diese Regelung ist Teil des strittigen Jahressteuergesetzes 2013.

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Was Sie 2013 erwartet – Teil 3

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In unserer 4 teiligen Serie möchten wir Ihnen die zahlreiche gesetzliche Änderungen vorstellen, die 2013 auf Sie zukommen.

VERSICHERUNGEN

Obwohl das Gesetz Mitte Dezember an der letzten parlamentarischen Hürde, am Bundesrat, hängenblieb, wollen die Versicherungen ungeachtet dessen vom 21. Dezember an nur noch sogenannte Unisex-Tarife anbieten. Damit ist dann Schluss mit der vom Europäischen Gerichtshof beanstandeten Geschlechterdiskriminierung.
Teurer wird es für Männer bei der Alters- und Berufsunfähigkeitsvorsorge, für Frauen bei Risikoversicherungen.
Bisher wurden diese Tarife nach Geschlecht differenziert. Bei Unisex-Tarifen zahlen Männer und Frauen für die gleiche Versicherung den gleichen Preis.

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