Mindestlohn ab 1.1.15 auch im Minijob

8,50 Euro pro Stunde – das ist ab 1. Januar 2015 der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland. Dieser gilt nicht nur für herkömmliche Beschäftigingsverhältnisse, sondern auch für Minijobs. Dabei wird allerdings kein Unterschied gemacht, ob der Minijobber in einem Unternehmen oder einem privaten Haushalt angestellt ist, so der Bund der Steuerzahler.

Rahmenbedingungen prüfen

Durch den festgesetzten Mindestlohn ist unbedingt darauf zu achten, dass das monatliche Einkommen des Minijobbers nicht über 450 Euro liegt. Bei einem Stundenlohn von 8,50 Euro ergeben sich hier annähernd 53 Stunden im Monat. Sollte der Minijobber die maximale Verdienstgrenze von 450 Euro durch eventuelle Mehrarbeit überschreiten, würde er zum Midijobber werden und damit seinen Status verlieren. Das bedeutet, dass für ihn dann einerseits die Sozialversicherungspflicht gilt und andererseits geänderte steuerliche Regeln. Demnach müsste er bei der Minijobzentrale abgemeldet und bei der Krankenkasse angemeldet werden. Ist der Minijobber im Privathaushalt angestellt, wird ihm außerdem verwährt, am Haushaltschekverfahren teilzunehmen. Im Zuge des Mindestlohns ist es also ab Januar erforderlich, die genaue Arbeitszeit zu überwachen, um den Minijobstatus nach wie vor zu erhalten. Neben der Arbeitsdauer müssen zukünftig auch der tägliche Beginn und das Ende der Tätigkeit dokumentiert werden.

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Quelle: DPA / Redaktion gehaltsabrechnung.de

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