Gesetz zur Lohngerechtigkeit zwischen Mann und Frau

Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen sollen bald der Vergangenheit angehören. Manuela Schwesig, die Bundesfrauenministerin der SPD, erklärte in Berlin, dass noch dieses Jahr ein Gesetz verabschiedet werden wird. Dadurch soll es mehr Lohngerechtigkeit geben, „ohne die Tarifautonomie zu beschneiden oder Bürokratiemonster zu erschaffen“.

Das Statistische Bundesamt hat den Einkommensunterschied in Deutschland auf 22 Prozent beziffert. 2013 verdiente ein Mann im Durchschnitt 19,84 Euro brutto, eine Frau jedoch nur 15,56 Euro. Deshalb hatten Union und SPD bereits im Koalitionsvertrag ein Gesetz zur Entgeltgleichheit vorgesehen. Die Gehaltsstrukturen sollen dadurch transparenter und die Bezahlung für typische Frauenberufe besser werden.

Genaueres soll zwischen den Tarifparteien noch festgelegt werden. Schwesig führte bereits Gespräche mit Gewerkschaftsvertretern – in den nächsten Wochen werden dann auch die Unternehmen angesprochen. „Schließlich soll das Gesetz in den einzelnen Betrieben umgesetzt werden“, erklärte sie. Elke Hannack, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes DGB, ist vom Vorhaben begeistert und sagte gegenüber der Passauer Neuen Presse: „Es ist gut und richtig, dass die Koalition die Lohndifferenz zwischen Männern und Frauen nicht länger hinnehmen will“.

 

Quelle: DPA / Redaktion gehaltsabrechnung.de

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