Ermittlungen nach Kontrolle des Mindestlohns in 146 Verdachtsfällen

Mitarbeiter der Finanzkontrolle Schwarzarbeit haben allein im ersten Halbjahr
bundesweit in 146 Fällen Verstöße gegen den gesetzlichen Mindestlohn aufgedeckt, so ein Bericht des «Tagesspiegel» (Montag) aus Daten des Bundesfinanzministeriums. Demnach wurden aufgrund
gewissenhafter Kontrollen durch Zollfahnder Ermittlungen wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen die Lohnuntergrenzen eingeleitet. Die Überprüfung der Arbeitgeber nach dem
Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz sei zwischen Anfang Januar bis Ende Juni in 24 970 Fällen
durchgeführt worden.

Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung werden vom Zoll geahndet, dafür kontrollieren circa 6700
Angestellte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit die Einhaltung der Mindestlöhne.
Durch Steuerhinterziehung und fehlende Sozialversicherungsbeiträge wurde dem Staat 2014 ein
Schaden von mehr als 795 Millionen Euro zugefügt. Im Vorjahr waren es 777,1 Millionen Euro.
Aufsummiert ergeben sich für 2013 95020 und für 2014 102874 Ermittlungsverfahren, die aufgrund
illegaler Beschäftigungen eingeleitet wurden.

Quelle: DPA / Redaktion gehaltsabrechnung.de

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