Steigende Arbeitskosten in Deutschland

Laut Mitteilung des Statistischen Bundesamtes sind im Frühjahr die Arbeitskosten in Deutschland abermals gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr ist eine geleistete Arbeitsstunde im zweiten Quartal um 3,1 Prozent teurer geworden, so hieß es am Dienstag aus Wiesbaden. Allen voran stiegen die Bruttoverdienste um 3,4 Prozent und auch bei den Lohnnebenkosten gab es eine Erhöhung um 2,0 Prozent.

Zuletzt konnte 2013 ein stärkerer Arbeitskostenanstieg in der Jahresfrist verzeichnet werden. Dieser lag im Frühjahrsquartal bei 3,9 Prozent und erhöhte sich somit im Vergleich zum Vorquartal um 0,9 Prozent.

Stärker als der EU-Schnitt (2,5 Prozent) lagen nach den revidierten Zahlen somit die Arbeitskosten der deutschen Privatwirtschaft zu Beginn des Jahres bei 2,8 Prozent.

Die höchsten Wachstumsraten ergaben sich EU-weit in Lettland mit einem Plus von 7,3 Prozent, gefolgt von Rumänien mit 7,1 Prozent und Bulgarien mit 6,9 Prozent. Langsamer als die Deutschen, verzeichnete Frankreich einen Anstieg der Arbeitskosten von 1,6 Prozent. Zypern wies als einziges EU-Land ein Minus (1,8 Prozent) der Kosten auf, für Griechenland und Kroatien hingegen lagen noch keine Angaben vor.

Bruttoverdienste und Lohnnebenkosten sind die Grundlage zur Berechnung der Arbeitskosten in einem Index.

Quelle: DPA / Redaktion gehaltsabrechnung.de

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