Förderung zur Riester-Rente auch für Minijobber möglich

Die Aktion der Fondsgesellschaften ¨Finanzwissen für alle¨ weist darauf hin, dass auch Minijobber eine Förderung zur Riester-Rente erhalten können. Um von der jährlichen Grundzulage über 154 Euro zu profitieren und somit die volle Riester-Förderung zu erhalten, müssen diese aber zur gesetzlichen Rentenversicherung einen eigenen Anteil leisten. Pro leibliches Kind erhöht sich der Betrag sogar auf bis zu 300 Euro.

Weil Minijobber seit 2013 automatisch mit einem Teil der Beitragshöhe in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind, können diese durch einen geleisteten Eigenanteil gesetzlich voll rentversichert sein und auf weitere Leistungen, wie z.B. auf eine Reha, Anspruch erheben.

Die Höhe des Eigenanteils errechnet sich durch die vom Arbeitgeber pauschal unterschiedlich geleisteten Rentenbeiträge. Besonders für Minijobber mit einer gewerblichen Tätigkeit lohnt sich das Riester-Sparen. Hier beträgt der Eigenanteil 16,65 Euro monatlich. Für das selbe Gehalt in einem Privathaushalt muss dieser 61,65 Euro monatlich zahlen.

Außerdem müssen zum Riestern mindestens vier Prozent des Vorjahreseinkommens abzüglich 154 Euro Zulage in den Vertrag eingezahlt werden, um die Förderung in Anspruch nehmen zu dürfen. Ausgehend von einem Jahreseinkommen von 5400 Euro (450 Euro monatlich), ergeben sich aus den vier Prozent des Vohrjahreseinkommens 216 Euro. Unter Berücksichtigung der jährlichen Zulage von 154 Euro, muss der Minijobber somit 62 Euro jährlich selber zur Riesterrente beisteuern.

Quelle: DPA / Redaktion gehaltsabrechnung.de

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