Kündigung immer schriftlich bestätigen lassen

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte seine Kündigung persönlich abgeben und sich den Erhalt von seinem Arbeitgeber bestätigen lassen. Möglich ist auch, diese gemeinsam mit einem Zeugen in den Briefkasten der Firma zu werfen. Die Fachanwätin für Arbeitsrecht in Köln Nathalie Oberthür erklärt, dass man nur so einem eventuellen Streit über den Zugang der Kündigung aus dem Weg gehen kann. Natürlich gilt das auch für den Arbeitgeber, wenn dieser seinem Mitarbeiter kündigen will.

Wird der Brief einfach mit der Post geschickt, ist die Gefahr sehr groß, dass der Arbeitgeber behauptet, er wäre nie angekommen. Der Arbeitnehmer hat dann den Nachteil, dass er erst später aus dem Vertrag herauskommt. Auch der Arbeitgeber wird seinen unliebsamen Mitarbeiter in diesem Fall erst viel später los.

Wird die Kündigung per Einschreiben verschickt, hilft das im Streitfall allerdings auch nicht weiter. Der Absender kann zwar die Zustellung des Briefes an den Empfänger nachweisen, er kann aber nicht beweisen, dass sich die Kündigung im Umschlag befand. Auch der Postbote kann das nicht bestätigen. So kann der Empfänger behaupten, der Brief wäre leer gewesen.

Quelle: DPA / Redaktion gehaltsabrechnung.de

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Unzufriedener Kunde rechtfertigt Kündigung des Mitarbeiters

Sollte ein Kunde mit der Leistung eines Mitarbeiters unzufrieden sein, hat der Arbeitgeber das Recht, ihm zu kündigen. Natürlich müssen dafür einige Voraussetzungen erfüllt sein. Einerseits muss dem Arbeitgeber durch das Verhalten des Angestellten ein immenser wirtschaftlicher Schaden entstanden sein, wodurch die Weiterlesen

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Sitzstreik im Chefbüro – Kündigung gerechtfertigt

Das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein hat am 6. Mai entschieden, dass ein Sitzstreik im Büro des Vorgesetzten eine Kündigung rechtfertigen kann (AZ: 3 Sa 354/14). Im vorliegenden Fall harrte eine Abteilungsleiterin im Chefbüro aus, um so ein außertarifliches Entgelt zu erzwingen. Sowohl die Kontaktaufnahme des Ehemannes Weiterlesen

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Krankschreibung – Arbeitnehmer darf trotzdem arbeiten

Wenn sich ein Arbeitnehmer wieder gesund fühlt, darf er durchaus auch während einer Krankschreibung zur Arbeit kommen. Der gesetzliche Unfallschutz bleibt in jedem Fall bestehen, teilt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) mit. Außerdem Weiterlesen

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