Förderung zur Riester-Rente auch für Minijobber möglich

Die Aktion der Fondsgesellschaften ¨Finanzwissen für alle¨ weist darauf hin, dass auch Minijobber eine Förderung zur Riester-Rente erhalten können. Um von der jährlichen Grundzulage über 154 Euro zu profitieren und somit die volle Riester-Förderung zu erhalten, müssen diese aber zur gesetzlichen Rentenversicherung einen eigenen Anteil leisten. Pro leibliches Kind erhöht sich der Betrag sogar auf bis zu 300 Euro. Weiterlesen

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Steigende Arbeitskosten in Deutschland

Laut Mitteilung des Statistischen Bundesamtes sind im Frühjahr die Arbeitskosten in Deutschland abermals gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr ist eine geleistete Arbeitsstunde im zweiten Quartal um 3,1 Prozent teurer geworden, so hieß es am Dienstag aus Wiesbaden. Allen voran stiegen die Bruttoverdienste um 3,4 Prozent und Weiterlesen

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Worauf Arbeitgeber bei der Beschäftigung von Flüchtlingen achten müssen!

Anders als bei anderen Bewerbern müssen bei der Einstellung von Flüchtlingen bestimmte Fristen seitens des Arbeitgebers eingehalten werden, so der Sprecher des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge Christoph Sander. ¨In den ersten drei Monaten nach der Ankunft des Flüchtlings in Deutschland gilt ein Arbeitsverbot¨.
Nach obligatorischer Vorrangprüfung der ortsansässigen Agentur für Arbeit, darf erst nach Ablauf der ersten drei Monate in einem Zeitraum von 15 Monaten eine Anstellung erfolgen.

Laut der Pressesprecherin der Bundesarbeitsagentur Susanne Eikemeier, wird bei genannter Vorrangprüfung durch die Arbeitsagentur binnen circa zwei Wochen ermittelt, ob ein Deutscher oder ein EU-Bürger Vorrecht auf diesen Job hat. Ist dies nicht der Fall, ist außerdem eine Zustimmung der Ausländerbehörde für die Arbeitsaufnahme nötig, die ebenfalls noch Zeit in Anspruch nimmt. Bereits geduldete Personen oder jene mit einer Aufenthaltsgenehmigung vor Ablauf der 15 Monate sind von dieser Regelung befreit und können vom Arbeitgeber ohne Vorrangprüfung eingestellt werden,

Quelle: DPA / Redaktion gehaltsabrechnung.de

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Keine Lohnfortzahlung bei Schönheits-OPs

Lohnfortzahlung

Ist eine Schönheits-OP medizinisch nicht notwendig, hat der Arbeitnehmer im Falle einer Krankheit nach dem Eingriff keinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung, so der Deutsche Industrie- und Handelskammertag. Dies gilt ebenfalls bei nachträglichen Komplikationen. In der Regel bekommen Arbeitnehmer ihren Lohn auch bei längerem krankheitsbedingten Ausfall bis zu sechs Wochen vom Arbeitgeber gezahlt.

Quelle: DPA / Redaktion gehaltsbabrechnung.de

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Die Privatnutzung der Firmenkreditkarte ist ein Kündigungsgrund

Laut einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Nürnberg (AZ.: 7 Sa 194/14) drohen einem Mitarbeiter bei Nutzung der Firmenkreditkarte für private Zwecke arbeitsrechtliche Konsequenzen. Bei fehlender Auskunft über den privaten Gebrauch gegenüber dem Arbeitgeber kann es sogar zur Kündigung kommen, so der deutsche Anwaltverein. Weiterlesen

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Mehr Lohn, weniger Minijobs. Fazit nach einem dreiviertel Jahr Mindestlohn.

Was hat er Mindestlohn seit der Einführung vor einem dreiviertel Jahr gebracht?

Nach Meinung der Arbeitsministerin 3,7 Millionen Euro zugunsten der Arbeitnehmer. Die Lohnuntergrenze sei dadurch zumindest nicht zum großen Jobkiller geworden.

Vergangenes Jahr warnten verschiedene Wirtschaftsinstitute vor dem Verlust von Weiterlesen

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Arbeitgeber zahlen Sozialversicherungsbeiträge nicht

Laut einem Zeitungsbericht wurden im letzten Jahr Renten,- Kranken-, Pflege und Arbeitslosenversicherungsbeiträge in Höhe von fast einer Milliarde Euro seitens zehntausender Arbeitgeber nicht gezahlt. Am Samstag schrieb die „Rheinische Post“ von 211 400 Fällen im Jahr 2014, bei denen Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von 941 Millionen Euro angemahnt werden mussten. Dies belegt ein Papier des Prüfdienstes der Rentenversicherung. Allein durch illegale Beschäftigungen und Schwarzarbeit standen dabei 390 Milliarden Euro auf dem Prüfstand.
Dem Bericht zufolge werden alle vier Jahre die zu leistenden Sozialbeiträge überprüft. Hierbei kontrollieren circa 4000 Betriebsprüfer der Rentenversicherung eine Auswahl der 3,2 Millionen Arbeitgeber auf Korrektheit, woraufhin regelmäßig Nachzahlungen gefordert werden müssen. Laut dem Papier handelte es sich dabei allerdings um lediglich 0,3 Prozent der 335 Milliarden Euro des jährlichen Gesamtbeitrages, da die Mehrheit der Arbeitgeber sich korrekt verhielt.
Laut einem Sprecher der Rentenversicherung werden die Nachforderungen häufig dadurch begründet, „dass der Arbeitgeber Entgeltbestandteile nicht für sozialversicherungspflichtig erachtet“.

Quelle: DPA / Redaktion gehaltsabrechnung.de

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Arbeitsgeräte dürfen nur noch nach Absprache durch Arbeitnehmer privat genutzt werden

Nathalie Oberthür, Fachanwältin für Arbeits- und Sozialrecht, weist darauf hin, dass vom Arbeitgeber bereitgestellte Diensthandys oder – laptops nicht automatisch privat zu nutzen sind, ohne vorab mit ihrem Vorgesetzten klare Regelungen über die Verwendung der Geräte nach der Dienstzeit getroffen zu haben. Bei unerlaubtem Privatgebrauch drohen Konsequenzen bis hin zur Kündigung. Arbeitnehmer haften in diesem Fall auch bei Schäden an den Geräten.

Quelle: DPA / Redaktion gehaltsabrechnung.de

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Rentenbeiträge entfallen bei Ferienjobs

Laut der deutschen Rentenversicherung Bund, müssen für Ferienjobs unabhängig von der Höhe des Verdienstes der Schüler keine Rentenversicherungsbeiträge geleistet werden, da es sich bei Beschäftigungen von Schülern in den Ferien um eine kurzfristige Beschäftigung handelt.
Voraussetzung dafür ist, dass die zeitliche Begrenzung vor Arbeitsbeginn festgelegt wurde und die Zeit von maximal drei Monaten beziehungsweise 70 Arbeitstagen nicht überschreitet. Eine kurzfristige Beschäftigung bleibt nur dann frei von Sozialversicherungsbeiträgen, wenn die Dauer des Ferienjobs die zeitliche Begrenzung einhält. Sollte ein Jugendlicher mehreren Ferienjobs in einem Jahr nachgehen, darf die addierte Summe der Arbeitszeit nicht über besagter Grenze liegen.

Quelle: DPA / Redaktion gehaltsabrechnung.de

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Reichen acht Stunden? Starre Regeln zur Arbeitszeit diskussionswürdig!

Nach Arbeitgebermeinung sind starre Arbeitszeiten in der durchdigitalisierten Welt nicht mehr zeitgemäß. Allerdings ist es schwer unter Berücksichtigung der Interessen aller Beschäftigten neue Regelungen zu finden.
Die Regelarbeitszeit beträgt acht Stunden, dann ist Feierabend, in Ausnahmefäll auch mal nach zehn, bei zeitnahem Ausgleich in Freizeit. Faktisch gesehen gilt das nur noch für wenige Arbeitnehmer in Deutschland-jedoch sind diese Grundsätze laut Arbeitszeitgesetz aus dem Jahr 1994 so festgelegt. Nun forderten die Arbeitgeber eine allumfassende Reform, welche sich der digitalisierten und globalisierten Arbeitswelt anpasst. Hierbei ergeben sich aber bereits aufgrund des Widerstands der Gewerkschaften Probleme bei einer schnellen Lösungsfindung.

Welchen Sinn verfolgen die Arbeitszeit-Regeln ursprünglich?

Im Mittelpunkt steht der Arbeitnehmerschutz. Arbeitsmediziner stimmen überein, dass Arbeitszeiten von mehr als 40 Stunden in der Woche gesundheitsschädigend sind und ebenso die Arbeitssicherheit gefährden. Gemäß eines Berichts der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund stehen lange Arbeitszeiten im direkten Zusammenhang mit gesundheitlichen Problemen wie Magen-Darm-Beschwerden, Rückenschmerzen oder Stressempfinden, was durch zahlreiche Studien bewiesen wurde. Hauptaugenmerk arbeitsmedizinischer Forderungen liegt mittlerweile auf den Abbau psychischer Belastungen anstatt der physischen Regeneration.

Ist das Arbeitszeitgesetz in der heutigen Arbeitswelt noch real umsetzbar?

Gewiss nur noch zum Teil, denn die ehemals offensichtliche Grenze zwischen Arbeit und Freizeit ist zusehends verschwommen, wie Hunderttausende Arbeitnehmer mit ansteigender Digitalisierung erfahren haben. Besonders für Angestellte bestimmen der Versand einer schnellen Mail am Abend, die Video-Konferenz an freien Tagen oder der wichtige Anruf zu jeder Zeit, das Alltagsleben. Vereinzelt wurden zwar, bei stark beeinflussten Unternehmen, sogenannte „Off“-Zeiten für diese definiert. Andererseits steigt in unserer globalisierten Arbeitswelt die Zahl derer, welche (schein)selbständig dem „Crowdworking“ nachgehen, Aufträge von IT-Plattformen erledigen und dabei weder Mindestlohn noch soziale Schutzvorschriften genießen. Lediglich in der Produktion oder auch in Behörden findet man noch oft den klassischen Acht-Stunden-Job.

Welche Meinung verfolgen Arbeitgeber?

Substantiell plädieren sie für eine Höchstgrenze der Wochenarbeitszeit von 48 Stunden gemäß EU-Arbeitszeitrichtlinie, welche die deutsche Acht-Stunden-Regel pro Arbeitstag ersetzen soll. Einzelheiten beispielsweise zu Arbeitszeitkonten oder den Bedingungen von Heimarbeit unterliegen vornehmlich Regelungen auf betrieblicher Ebene. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) drückt es in einem Schreiben noch deutlicher aus: keine gesetzlichen Regeln zur Bekämpfung psychischer Belastungen, keine Ausweitung des bestehenden Arbeitsschutzes auf „Crowdworker“, geringere Fristen bei der Ankündigung von Mehrarbeit und verminderte Einschränkungen an Sonn- und Feiertagen. Hinzu setzt sich die BDA dafür ein, Werkverträge und Leiharbeiter einfacher zu vergeben.

Wie ist die Reaktion der Gewerkschaften?

Als „Nein-Sager-Papier mit neoliberaler Färbung“ betitelte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) den umfangreichen Vorstoß der BDA. Direkter noch äußerte sich DGB-Chef Hoffmann im MDR und bezeichnete die Pläne als „No-Go“. Anstelle des Abbaus der Arbeitnehmerschutzrechte streben die Gewerkschaften eher eine Anpassung dieser an die digitale Arbeitswelt an. Zusätzlich sollen tariflich geschützte Freiräume für Bildung, Familie oder Ehrenamt geschaffen werden, um damit private Interessen Beschäftigter mehr zu berücksichtigen. Sozialökonom Ulrich Mückenberger schreibt dazu folgendes in der „Metallzeitung“: „Der Arbeitgeber muss das kostbare Gut Zeit teilen. Er muss es teilen mit Familie, Partnern, Freunden, Nachbarn, aber auch mit Ehrenamt, Politik, Vereinen und Kultur.“

Wie könnte es nun weiter gehen?

Die Arbeitszeit wird auch weiter Teil der Tarifverhandlungen sein, wie die IG Metall ankündigte. Jörg Hofmann, zweiter Vorsitzende, sagt diesbezüglich: „Auch mobile Arbeitszeit muss erfasst und vergütet werden.“ Die große Koalition hält das Thema in der aktuellen Legislaturperiode offenbar für zu langwierig. Laut Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) seien Gesetzesänderungen derzeit nicht beabsichtigt. Ende 2016 will ihr Ministerium ein „Weißbuch“ in dieser Angelegenheit anhand der gesammelten Fakten und Einschätzungen aller Teilnehmer veröffentlichen. Mit dieser Basis sollen denkbare Veränderungen im Arbeitszeitgesetz in Betracht gezogen werden.

 

Quelle: DPA / Redaktion gehaltsabrechnung.de

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