Gehaltsabrechnung: Sechs Monate Mindestlohn – Ein Zwischenstand

Seit 1. Januar dieses Jahres gilt in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Doch was bedeutet das genau für Wirtschaft und Verbraucher? Wer bezahlt eigentlich die Lohnsteigerungen? Zeit für einen Zwischenstand.

Welche Folgen hat der Mindestlohn für den Verbraucher?

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Aufzeichnungspflicht für Mindestlohn unumgänglich

Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di Frank Bsirske wehrt sich gegen sämtliche Vorwürfe, die den seit 1. Januar geltenden Mindestlohn ins Wanken bringen sollen. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur wies er alle öffentlichen Angriffe gegen die gesetzliche Lohnuntergrenze von 8,50 Euro je Stunde als nicht überzeugend zurück. Weiterlesen

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Impfungen für Dienstreise muss Arbeitgeber tragen

Wenn Mitarbeiter geschäftlich ins Ausland reisen, sind sie für notwendige Impfungen grundsätzlich selbst verantwortlich. Der Arbeitgeber ist in Abhängigkeit vom Reiseziel jedoch dazu verpflichtet, ein medizinisches Beratungsgespräch und unter Umständen auch eine Untersuchung in die Wege zu leiten, so das Centrum für Reisemedizin (CRM). Das ist vor allem dann der Fall, wenn Arbeitnehmer auf der Reise außerordentlichen Witterungseinflüssen und gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind. Wer sich nicht sicher ist, ob für ihn ein Anspruch besteht, wendet sich an den Betriebsarzt oder auch die Personalabteilung.

 

Quelle: DPA / Redaktion gehaltsabrechnung.de

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2015: Neuerungen im Lohnbereich

Minijobs unterliegen auch dem Mindestlohn

8,50 Euro – das ist ab 1.1.15 der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland, der sowohl in Unternehmen als auch in privaten Haushalten gilt. Die maximale Verdienstgrenze von 450 Euro monatlich darf nach wie vor nicht überschritten werden, da sonst der Weiterlesen

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Mehrurlaub für ältere Arbeitnehmer nicht grundsätzlich ausgeschlossen

Junge Arbeitnehmer fühlen sich möglicherweise benachteiligt, wenn ältere Kollegen mehr Urlaubstage haben, doch eine solche Regelung ist unter bestimmten Bedingungen zulässig.

Am Dienstag hat das Bundesarbeitsgericht in Erfurt entschieden, dass zusätzliche Urlaubstage für ältere Arbeitnehmer unter bestimmten Umständen weiterhin erlaubt sind. Jüngere Mitarbeiter würden dadurch zwar benachteiligt, doch solange der Mehrurlaub in einem angemessenen Rahmen bleibe, dürfe der Arbeitgeber ihn zum Schutz älterer Beschäftigter gewähren.

Zwei Tage Urlaub mehr ab 58 – in der Produktion angemessen

Es hatten sieben 45- bis 56-jährige Mitarbeiter eines rheinland-pfälzischen Schuhfabrikanten geklagt. Normalerweise haben die Mitarbeiter dort 34 Tage Urlaub pro Jahr. Ab dem 58. Geburtstag erhalten sie jedoch zwei zusätzliche Urlaubstage. Dies begründet der Arbeitgeber mit der Fürsorgepflicht für die Älteren: Ab 58 bräuchten sie angesichts der körperlich schweren Arbeit in der Schuhproduktion längere Erholungszeiten. Die Kläger hatten sich jedoch aufgrund ihres Alters diskriminiert gefühlt und forderten ebenfalls 36 Tage Urlaub.

Der neunte Senat des Bundesarbeitsgerichts wies ihre Anträge zurück und folgte damit den vorinstanzlichen Entscheidungen. Das Unternehmen habe seinen Ermessensspielraum nicht überschritten. Die Richter verwiesen auf den Manteltarifvertrag der Schuhindustrie – auch wenn das beklagte Unternehmen nicht tarifgebunden ist. Hierin sind ebenfalls zwei Tage Mehrurlaub für Mitarbeiter ab 58 Jahren vorgesehen.

Mehrurlaub ab 30 im öffentlichen Dienst gekippt

Gerichtssprecher Waldemar Reinfelder erklärte, dass es in der Frage des Mehrurlaubs für ältere Mitarbeiter keine allgemeingültige Regel gebe. Es müsse immer von Fall zu Fall entschieden werden. Bei Büroarbeit beispielsweise könne die Abwägung anders ausfallen als in der Produktion. Vor zweieinhalb Jahren hatte das Bundesarbeitsgericht nämlich eine altersabhängige Urlaubsstaffelung im Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen gekippt. Diese sah aber Mehrurlaub bereits ab dem 30. Lebensjahr vor und setzte damit erheblich früher an als im vorliegenden Fall des Schuherstellers.

 

Quelle: DPA /Redaktion gehaltsabrechnung.de

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Fahrtenbuch: Bei gebrauchtem Dienstwagen steuerlich günstiger

Wenn ein Unternehmer einen Dienstwagen oder ein Arbeitnehmer einen Firmenwagen auch privat nutzt, stellt dies einen geldwerten Vorteil dar, der versteuert werden muss. Häufig wird dabei die sogenannte Ein-Prozent-Regelung angewendet. Bei sehr seltener privater Nutzung oder bei preiswert erworbenen gebrauchten Fahrzeugen ist es jedoch oft günstiger, stattdessen ein Fahrtenbuch zu führen. Darauf hat der in Berlin ansässige Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine (BDL) hingewiesen.

So funktioniert die Fahrtenbuchmethode

Die Fahrtenbuchmethode bedeutet, dass alle Kosten, die das Fahrzeug im jeweiligen Jahr verursacht, separat erfasst und addiert werden. Anschließend werden diese Gesamtkosten durch die Anzahl der insgesamt mit dem Wagen zurückgelegten Kilometer geteilt, um den Kostensatz pro Fahrtkilometer zu berechnen. Dieser Kostensatz wird dann mit der Anzahl der privat gefahrenen Kilometer multipliziert. Das Ergebnis ist der zu versteuernde geldwerte Vorteil.

Ein-Prozent-Regel basiert auf Neupreis

Bei der Ein-Prozent-Regel dagegen wird bei der Berechnung des zu versteuernden geldwerten Vorteils der Neupreis des Wagens herangezogen, auch wenn der Wagen für einen viel niedrigeren Betrag gebraucht gekauft wurde.

Mit Sage One Lohn & Gehalt ganz einfach vergleichen

Tipp: Bei modernen Lohnabrechnungsprogrammen wie zum Beispiel Sage One Lohn & Gehalt werden die Fahrtkosten bzw. die Ein-Prozent-Methode sehr einfach dargestellt und auf dem Lohnschein ausgewiesen. So können Sie schnell und einfach vergleichen, welche Methode die günstigere Variante ist.

Quelle: dpa / Redaktion gehaltsabrechnung.de

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