Krankengeld erfordert Krankschreibung ohne Lücken

Ein Anspruch auf Krankengeld ist nur dann gegeben, wenn der Arbeitnehmer eine Krankschreibung ohne zeitliche Lücken vorlegen kann, so die Rechtsanwaltskammer Schleswig-Holstein. Demzufolge ist der Arbeitnehmer verpflichtet, spätestens am letzten Tag der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung den Arzt erneut aufzusuchen. Nachträglich kann eine Krankschreibung allerdings nicht ausgestellt werden.

Wer lange Zeit krank ist, fällt zunächst in die Entgeltfortzahlung des Arbeitgebers für sechs Wochen – im Anschluss daran zahlt die Krankenkasse das Krankengeld. Dieses beträgt circa 70 Prozent des Bruttoentgeltes.

 

Quelle: Redaktion gehaltsabrechnung.de

Facebooktwittergoogle_plusFacebooktwittergoogle_plus
rssrss

Was Sie 2013 erwartet – Teil 2

In unserer 4 teiligen Serie möchten wir Ihnen die zahlreiche gesetzliche Änderungen vorstellen, die 2013 auf Sie zukommen.

«PFLEGE-BAHR»

Der Abschluss privater Zusatzversicherungen für den Pflegefall wird steuerlich gefördert. Es gibt bei einem Mindestbeitrag von 10 Euro einen Zuschuss von 5 Euro. Die Zulage wird erstmalig Anfang 2014 rückwirkend für 2013 durch die Versicherungsunternehmen beantragt. Bei Abschluss einer Police wird auf eine Gesundheitsprüfung verzichtet.

Weiterlesen

Facebooktwittergoogle_plusFacebooktwittergoogle_plus
rssrss

DAK-Gesundheit übernimmt Aachener Betriebskrankenkasse

Die Krankenkasse DAK-Gesundheit und die Saint-Gobain BKK fusionieren zum 1. Januar 2013. Die Aachener Betriebskrankenkasse mit rund 22000 Versicherten wird damit Teil der drittgrößten Krankenkasse Deutschlands, wie die DAK-Gesundheit am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Die Krankenkasse mit rund 6,5 Millionen Versicherten war zum 1. Januar 2012 durch den Zusammenschluss der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) mit der BKK Gesundheit und der Axel-Springer BKK entstanden.

Quelle: dpa

Facebooktwittergoogle_plusFacebooktwittergoogle_plus
rssrss

Arbeitgeber darf Attest am ersten Krankheitstag ohne Grund fordern

Beschäftigte müssen auf Verlangen ihres Arbeitgebers schon am ersten Krankheitstag ein ärztliches Attest vorlegen. Das entschied das Bundesarbeitsgericht am 14. November 2012 in Erfurt. Die Arbeitgeber müssen es auch nicht begründen, wenn sie bereits so früh auf die Vorlage eines Attests bestehen.

Quelle: dpa

Facebooktwittergoogle_plusFacebooktwittergoogle_plus
rssrss

Bundestag beschließt das Ende der 10 Euro Praxisgebühr

Die Praxisgebühr wird zum 1. Januar 2013 abgeschafft.
Am 09. November wurde die Abschaffung der 10 Euro Gebühr einstimmig von allen Abgeordneten beschlossen.

Nach Überzeugung von Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) handelte es sich um das größte Ärgernis für die Patienten: «Die Praxisgebühr ist keine sinnvolle Eigenbeteiligung», sagte Bahr. Allerdings gelte auch, «dass es auch im Gesundheitswesen sinnvolle Eigenbeteiligungen braucht». CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn sagte, die Union trage das Ende der Gebühr schweren Herzens mit.

Weiterlesen

Facebooktwittergoogle_plusFacebooktwittergoogle_plus
rssrss

Praxisgebühr soll zum 01. Januar 2013 abgeschafft werden

Unter dem Druck des aufziehenden Wahlkampfs hat sich die schwarz-gelbe Koalition auf eine Entlastung der Bürger in Milliardenhöhe geeinigt. Der Koalitionsausschuss beschloss die Abschaffung der Praxisgebühr zum 1. Januar 2013.

Abschaffung dank großer Überschüsse der Krankenkasse

Angesichts der großen Überschüsse bei den gesetzlichen Krankenkassen fällt die Gebühr damit neun Jahre nach ihrer Einführung. Die FDP hatte vehement ein Aus verlangt. Eine Senkung der Kassenbeiträge wie von der Union favorisiert gibt es nicht. Das teilten die Generalsekretäre der Koalitionsparteien nach den siebenstündigen Beratungen mit.

Weiterlesen

Facebooktwittergoogle_plusFacebooktwittergoogle_plus
rssrss

Eine Krankschreibung ist kein Arbeitsverbot

Ist der Arbeitnehmer krank und wurde ihm für eine bestimmte Zeit eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausgestellt, ist das lediglich eine Einschätzung des Arztes, wie lange man voraussichtlich pausieren sollte.

Wer sich schon eher wieder fit fühlt, kann arbeiten gehen, ohne befürchten zu müssen, dass dies seinen Kranken- oder Unfallversicherungsschutz beeinträchtigt, erklärt der Rechtsanwalt Thomas Eschle im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

Weiterlesen

Facebooktwittergoogle_plusFacebooktwittergoogle_plus
rssrss

Krankenkassen: Keine Beitragsrückzahlungen zu erwarten

Die Krankenkassen sitzen auf einem dicken Finanzpolster. Doch Beiträge zurückzahlen wollen sie nicht, macht ihr Spitzenverband klar. Denn es könnten wieder schlechtere Zeiten kommen.

Trotz neuer Rekordüberschüsse im Gesundheitssystem werden die 50 Millionen Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen in diesem Jahr wahrscheinlich vergeblich auf eine Beitragsrückerstattung warten. Das stellte die Vorsitzende des Krankenkassen-Spitzenverbandes, Doris Pfeiffer, am Freitag in Motzen bei Berlin klar.

Weiterlesen

Facebooktwittergoogle_plusFacebooktwittergoogle_plus
rssrss

Künstlersozialabgabe wird zum 31.3.2011 fällig

Die Höhe der Künstlersozialabgabe bleibt im Jahr 2011 unverändert beim Beitragssatz von 3,9 % der an den  Künstler  gezahlten Honorare.

Wer muss die Künstlersozialabgabe zahlen? Jedes Unternehmen, das Leistungen oder Werke von selbständigen Künstlern nicht nur gelegentlich verwertet. Das sind also nicht nur Verlage oder Werbeagenturen. Auch Unternehmen, die z.B. ihre Webseite von einem selbständigen Künstler gestalten lassen, gehören dazu.

Weiterlesen

Facebooktwittergoogle_plusFacebooktwittergoogle_plus
rssrss

Termine für Lohnsteuer und Sozialversicherung 2011

Auch im Jahr 2011 müssen die Beitragsnachweise spätestens zwei Arbeitstage vor der Fälligkeit bei der Einzugstelle vorliegen, d.h. die Meldung muss noch einen Tag früher erfolgen. Die Sozialversicherungsbeiträge müssen spätestens am drittletzten Bankarbeitstag des laufenden Monats abgeführt werden. Seit dem 1.1.2006 gilt die sogenannte “Vorfälligkeitsregelung”. Kann der Beitrag noch nicht genau ermittelt werden, da noch nicht alle Daten vorliegen, so muss er geschätzt werden.
Weiterlesen

Facebooktwittergoogle_plusFacebooktwittergoogle_plus
rssrss