Was Sie 2013 erwartet – Teil 4

In unserer 4 teiligen Serie möchten wir Ihnen die zahlreiche gesetzliche Änderungen vorstellen, die 2013 auf Sie zukommen.

WEHRSOLD *

Der Grundwehrsold beim freiwilligen Wehrdienst und das Taschengeld für den Bundesfreiwilligendienst bleiben steuerfrei.
Steuerpflichtig werden bei Dienstverhältnissen ab 1. Januar 2013 unter anderem der Wehrdienstzuschlag, besondere Zuwendungen sowie unentgeltliche Unterkunft und Verpflegung. Erstmals steuerfrei gestellt sind Geldbezüge bei anderen Diensten, für die es auch Kindergeld gibt (z.B. freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr).
Diese Regelung ist Teil des strittigen Jahressteuergesetzes 2013.

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Warum müssen noch Lohnnachweise für die Berufsgenossenschaft abgegeben werden?

Bis Anfang 2009 mussten Arbeitgeber in der gewerblichen Unfallversicherung einmal jährlich der Unfallversicherung den so genannten Lohnnachweis übermitteln. Die Berufsgenossenschaft errechnet aus diesen Angaben dann den Beitrag, den das Unternehmen zahlen muss.

Anstatt einer jährlichen Meldung für das gesamte Unternehmen übermittelt der Arbeitgeber seit Januar 2009 die Daten zur Unfallversicherung mit der monatlichen Entgeltmeldung zum Gesamtsozialversicherungsbeitrag – also für jeden seiner Beschäftigten. Diese Meldung wird auch dann fällig, wenn der Mitarbeiter abgemeldet wird oder zum Beispiel beim Wechsel der Krankenkasse.

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Informationen zum Meldeverfahren der gesetzlichen Unfallversicherung

Arbeitgeber müssen seit dem 1.1.2009 mit ihren Meldungen zur Sozialversicherung auch Angaben über ihre gesetzliche Unfallversicherung machen (Die Redaktion der gehaltsabrechnung.de berichtete darüber Anfang 2009). Zum 1. Januar 2010 hat die Umsetzung des erweiterten Meldeverfahrens nun zu weiteren Änderungen geführt. So wird die Mitgliedsnummer, die der Arbeitgeber meldet, nun auf ihre Plausibilität hin geprüft. Werden hier Daten falsch eingegeben, erhält der Arbeitgeber eine Fehlermeldung. Zudem müssen auch die geleisteten Arbeitsstunden gemeldet werden.

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