Arbeitskosten in deutscher Industrie verteuern sich um 3,5 Prozent

Die Arbeitsstunde in der deutschen Industrie hat sich nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im vergangenen Jahr um 3,5 Prozent verteuert.

Die Personalkosten einschließlich Sozialabgaben seien 2011 auf durchschnittlich 35,66 Euro pro Stunde gestiegen, teilte das IW am Dienstag mit. Deutschland liege damit zwar niedriger als Nachbarländer wie Frankreich, Belgien oder Dänemark, aber um ein Vielfaches hinter Konkurrenten wie China (3,17 Euro), Russland (5,10 Euro) oder Brasilien (8,12 Euro).

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Sozialversicherungsgrößen: Die vorläufigen SV-Rechengrößen liegen vor

Der Referentenentwurf der Sozialversicherungs-Rechengrößen 2013 soll im Oktober vom Bundeskabinett verabschiedet werden. Für die Entwicklung der SV-Rechengrößen 2013 sind die Löhne und Gehälter von 2011 ausschlaggebend und führen durch die gestiegenen Gehälter zu steigenden Bemessungsgrenzen.

  • Die Bemessungsgrößen für die Renten- und Arbeitslosenversicherung steigen um rund 2 Prozent
  • In der Gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung steigt die bundeseinheitliche Beitragsbemessungsgrenze von 3.825 Euro auf 3.937,50 Euro Monatseinkommen. Wer mehr verdient, zahlt für das Einkommen über 3.937,50 Euro keine Beiträge zur Kranken- und Pflegversicherung.

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Eine Krankschreibung ist kein Arbeitsverbot

Ist der Arbeitnehmer krank und wurde ihm für eine bestimmte Zeit eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausgestellt, ist das lediglich eine Einschätzung des Arztes, wie lange man voraussichtlich pausieren sollte.

Wer sich schon eher wieder fit fühlt, kann arbeiten gehen, ohne befürchten zu müssen, dass dies seinen Kranken- oder Unfallversicherungsschutz beeinträchtigt, erklärt der Rechtsanwalt Thomas Eschle im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

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Ist die Praxisgebühr von der Steuer abziehbar?

Gesetze

Als Steuerpflichtiger darf man Beiträge zur Krankenversicherung als Sonderausgaben von der Steuer abziehen. Hierunter fallen jedoch nur solche Ausgaben, die in direktem Zusammenhang mit der Erlangung des Versicherungsschutzes stehen und somit der Vorsorge dienen.

Bei der Praxisgebühr sei dies nicht der Fall, da der Versicherungsschutz unabhängig von der Zahlung gewährt werde. Die Praxisgebühr stelle vielmehr eine Form der Selbstbeteiligung dar. Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen können die Praxisgebühr bei der Einkommensteuer somit nicht geltend machen. Dies hat der Bundesfinanzhof in München in einem am Mittwoch veröffentlichen Urteil entschieden (Az.: X R 41/11).

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Mindestlöhne in Deutschland

Einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn gibt es in Deutschland nicht. Jedoch gelten in einigen Branchen spezifische Mindestlöhne, auf die sich die Tarifpartner verständigt haben und die das Bundesarbeitsministerium dann für allgemeinverbindlich erklärt hat – auch für nicht tarifgebundene Betriebe. Nach dem jüngsten Beschluss des Kabinetts soll es vom 1. August an auch in der Aus- und Weiterbildungsbranche einen Mindestlohn geben. Eine Übersicht der aktuellen Mindestlöhne nach Angaben des Ministeriums:

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Was eine Senkung des Rentenbeitragssatzes bringt

Die Anzeichen mehren sich, dass der Beitragssatz zur Rentenversicherung ein klein wenig stärker sinken könnte als bislang angenommen: von derzeit 19,6 auf 18,9 Prozent. Ob es so kommt, steht aber erst im Herbst fest. Wie eine Beitragsermäßigung von 0,7 Prozentpunkten Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu gleichen Teilen Monat für Monat entlasten würde, zeigt folgende Tabelle:

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Rentenversicherung: Berechnungsfehler abgestellt

Die Fehler bei der Berechnung Tausender Renten sind nach Darstellung der Deutschen Rentenversicherung Bund abgestellt.

Es seien «die erforderlichen Maßnahmen ergriffen, um zu vermeiden, dass sich bei den beschriebenen Fallkonstellationen vergleichbare Fälle künftig wiederholen», heißt es in einer Mitteilung vom Mittwoch in Berlin. Das Bundesversicherungsamt hatte in seinen Tätigkeitsberichten 2010 und 2011 darauf hingewiesen, dass in bestimmten Fällen Kinderzuschläge bei Hinterbliebenenrenten sowie Entgelte für die Berufsausbildung nicht korrekt erfasst wurden. Dies wurde inzwischen den Angaben zufolge abgestellt. «Die Rentennachzahlung ist in allen Fällen erfolgt», schreibt die Deutsche Rentenversicherung Bund.

Quelle: dpa

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Neues Gesetz verpflichtet Arbeitgeber zu Entgeltfortzahlung bei Organspende-OP

Die vom Bundestag beschlossene Reform des Transplantationsgesetzes hat auch Auswirkungen auf die Lohn- und Gehaltsabrechnung. Arbeitgeber sind demnach auch bei einer Organspende-OP zur Entgeltfortzahlung verpflichtet. Fällt ein Arbeitnehmer infolge einer Spende von Organen oder Geweben aus, hat er bis zu 6 Wochen Anspruch auf Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber (§3a EFZG).Organspende wird somit künftig einer unverschuldeten Arbeitsunfähigkeit gleichgestellt.

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Großfusion: Vereinigte IKK vor Vereinigung mit IKK classic

Der Weg für eine Großfusion im Bereich der gesetzlichen Krankenkassen ist geebnet: Der Verwaltungsrat der Vereinigten IKK (Düsseldorf) stimmte am Dienstag dem Fusionsangebot der größten deutschen Innungskrankenkasse IKK classic (Dresden) zu. Beide zusammen werden nach Angaben der Vereinigten IKK 3,6 Millionen Mitglieder haben und vor allem Handwerk und Mittelstand bedienen.

Das Fusionsangebot ging von der IKK classic aus. Beschlossen werden soll der Zusammenschluss am 5./6. Juli, dann soll das gemeinsame Unternehmen möglichst schnell realisiert werden.

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Sozialversicherungsrechengrößen 2011

Die maßgeblichen Rechengrößen der Sozialversicherung wurden gemäß der Einkommensentwicklung im vergangenen Jahr für das Jahr 2011 angepasst. Die Festlegung der Werte und das Verordnungsverfahren erfolgten wie in jedem Jahr auf Grundlage gesetzlicher Bestimmungen.

Hier finden Sie die wichtigsten Rechengrößen 2011 im Überblick:
Die Bezugsgröße, die für viele Werte in der Sozialversicherung Bedeutung hat (unter anderem für die Festsetzung der Mindestbeitragsbemessungsgrundlagen für freiwillige Mitglieder in der gesetzlichen Krankenversicherung und für die Beitragsberechnung von versicherungspflichtigen Selbständigen in der gesetzlichen Rentenversicherung), verändert sich für das Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr nicht und beträgt weiterhin 2.555 Euro/Monat (West). Die Bezugsgröße (Ost) steigt auf 2.240 Euro/Monat (2010: 2.170 Euro/Monat).

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